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Nepal

Ein Reisebericht von Werner Okrina,
Trendscout und CORSO Kunde.

Königliche Enfields, Majestätische Elefanten und eine Brise Abenteuer
Wir verwirklichen uns einen lange gehegten Wunsch und bereisen das farbenprächtige Nepal. Die Biker unter uns mit königlichen Royal Enfields, und die anderen genießen ein First-Class Service im Jeep mit eigenem Fahrer und Guide. Um der kalten Jahreszeit zu entfliehen, fliegen wir in das Land am Fuße des Himalaya Gebirges. Bereits im Landeanflug auf das 1300m hoch gelegene Kathmandu-Tal sehen wir im Hintergrund die ersten Siebentausender des gewaltigen Bergmassives. In den drei ehemaligen Königsstädten im Kathmandu Tal leben rund 3 Mio. Menschen. Es gibt nur eine einzige Ampel, und diese blinkt meist nur. Schon am nächsten Tag erwartet uns am Hotelparkplatz ein Blitz-Blank geputzter Jeep. Fein säuberlich in Reih und Glied stehen unsere 500ccm Royal Enfields Bullet, eine Motorradlegende die seit Jahrzehnten nahezu unverändert in Indien gebaut wird. 165 kg, rund 27 PS und ein Sound von dem man in unseren Breiten nur träumen kann. Fußbremse links, Schaltung rechts, und das noch verkehrt, sprich erster Gang nach oben.
Aber immerhin schon eine Scheibenbremse! Die Gelassenheit unseres Begleitteams gibt uns Zuversicht, und nach kurzer Zeit haben wir den Rhythmus, die verdrehte Technik und das Fahren auf der linken Straßenseite im Griff. Im Verkehrsgewühl von Kathmandu lautet die wichtigste Regel in Bewegung zu bleiben, und mit dem Verkehr mitziehen. Die Hupe ist das wichtigste Instrument.

Flug zum Dach der Welt?
Bevor wir unsere Nepal Tour starten, können wir uns einen Sprung zum Mount Everest nicht verkneifen und fliegen zeitig am Morgen, noch vor dem Frühstück mit einem Jetstream der Yeti Air zum Mount Everest. Ein wendiger kleiner Propeller - Flieger mit aufmerksamer Stewardesse die uns sehr bemüht alle Berge zeigt. Ein Blick bei bester Sicht und blauem Himmel in Augenhöhe des höchsten Berges der Erde. Welch ein Beginn einer abenteuerlichen Nepal Reise! Nach nur 30 Kilometer finden wir die erste schöne Kurvenstrecke entlang eines Flusses, vorbei an vielen Reisfeldern und einer farbenprächtigen Landschaft. Das Tuckern mit den Bullets macht Spaß, good old Vibrations, wenig PS, aber die sind für die holprigen und kurvigen Straßen völlig ausreichend.

Pokhara
Das Ferienparadies am Fuße des Annapurna Berg-Massives ist unser nächstes Ziel. Quartier ist die Fishtail-Lodge, dem wohl schönsten Hotel der Region. Es liegt auf einer kleinen Insel im See, ist nur mit einem Floß erreichbar, und bei Sonnenaufgang spiegeln sich die Gipfel der Siebentausender im glatten See. Dieses Schauspiel und der Blick auf den 7937m hohen Annapurna belohnt zeitiges Aufstehen.

Offroad und Hängebrücken..
sind unsere nächste Herausforderung. Über Schotterpiste bollern wir mit dem Jeep und unseren Einzylindern in den Bergen herum. Völlig verstaubt besuchen wir eines der Tibetischen Flüchtlingsdörfer nahe von Pokhara, kaufen einige schöne Handarbeiten und unterstützen somit ein wenig die Tibeter, deren wichtigste Einnahmequelle der Verkauf von Handwerksarbeiten sind. Als Dank werden wir durch das Kloster geführt und lernen einiges über das buddhistische Leben. Bevor es zum nächsten Höhepunkt der Reise geht, besuchen wir noch Lumbini, den Geburtsort von Lord Buddha. Wir besuchen einen prächtigen Tempel den eine buddhistische Gesellschaft aus Vorarlberg gebaut hat.

Elefanten & Tiger erwarten uns
Kultur & Biken alleine ist uns zu wenig, wir wollen mehr. Eine Sandpiste endet in einer Sackgasse, mitten im Wald. Es heißt absitzen und wir werden zum nahen Flussufer geleitet. In schmalen Booten queren wir den breiten Narayani Fluss, steigen am anderen Ufer in Jeeps um, die uns in die „Chitwan Jungle Lodge“ mitten im Chitwan National Park bringen. Die Dämmerung naht und wir zögern keine Sekunde als wir gleich nach Ankunft auf Elefanten durch den Dschungel marschieren dürfen. Unsere Elefanten waten mit uns durch Flüsse und meterhohes Elefantengras.
Wie spannend, wir können uns bis auf wenige Meter Nashörnern nähern und wir sehen Koyoten, Krokodile, Affen, wilde Elefanten und viele andere Tiere aus nächster Nähe. In den nächsten zwei Tagen paddeln wir im Fluss zwischen den Krokodilen, marschieren nur mit Stöcken bewaffnet durch den Dschungel und lernen viel über Elefanten. Die Nacht ist erfüllt mit Paarungsschreie der Rhinos, das Brüllen der Tiger und wir hoffen in unseren Dschungel-Holzhütten nicht aufgefressen zu werden…

Tharu‘s & Naturgötter
Nach Dschungelabenteuer geht’s wieder in die Berge, doch vorher besuchen wir noch eines der Tharu Dörfer. Die Tharu’s beten Naturgötter an, leben fast ausschließlich von der Landwirtschaft, sind Selbstversorger und verwenden nur Materialien die sie in der Natur finden. Die Reisernte ist gerade im Gang und wir sehen wie der Reis händisch verarbeitet wird. Danach cruisen wir auf dem Highway Richtung Kathmandu. Ausnahmsweise breite Straße, super Asphalt, Chinesische Qualitätsarbeit sagen die Nepali. Nach dem feinen China-Highway schrauben wir die Enfields, dicht gefolgt von unserem Jeep über viele Kurven in die Berge und erreichen das Quartier auf 2300m Seehöhe in Daman. Tagsüber ist es schön warm, aber in der Nacht wird es kalt wie bei uns in den Bergen.

Auf nach Tibet!
haben wir uns gedacht. So brechen wir zur unserern letzten großen Etappe auf und fahren Richtung Norden zur Tibetisch-Chinesischen Grenze. Die Route führt uns durch Täler und verwöhnt uns immer wieder mit Offroad Einlagen, auf den von Erdrutschen beschädigten Straßen. Zumindest einen Blick nach Tibet wollen wir erhaschen.
Der kleine Grenzübergang, genannt die „Freedome-Bridge“ ist der Ausgangspunkt nach Lhasa und zum Mount Everest Base Camp, eine Tour die wir uns aber für eine spätere Reise aufheben.

165m hohe Hängebrücke
Eine wackelige 165m hohe Hängebrücke ist der einzige Zugang zu unserem nächsten Quartier, dem „Last Resort“. Bei Dämmerung überqueren wir die Brücke somit bleibt uns erspart wie tief es nach unten geht. Die Lodge ist für Adrenalin-Freiluft-Abenteurer ein Paradies. Von der Hängebrücke, eine der 5 höchsten der Erde, kann man Bungee Jumpen, im reißenden Fluß Raften, Canyoning und einiges mehr.
Am Morgen wird man in seinem lässigen Zeltlager vom Getöse der Zirkaden geweckt. Bei Tageslicht nochmal ein gewagter Marsch über die wackelige Spannbrücke, hoch über dem tosenden Bergfluss auf die andere Seite wo die Bullets bereits auf uns warten. Nach vielen Abenteuern sind wir wieder alle heil im Hyatt Regency Hotel angekommen. Wir nehmen uns noch Zeit für Kultur im Farbenprächtigen Kathmandu-Tal, und besuchen interessante Tempel, Verbrennungsstätten, 'shoppen' was das Gepäckslimit beim Flug verträgt, und genießen die erstklassige Küche der Nepali. Am Abend werden wir als Ehrengäste im „Handle Bar Club“ empfangen, einem edlen Enfield Biker Club mit eigener Küche, Bar und Saloon. Gebührend feiern wir den Abschluss einer lässigen Tour in der berühmten „Rum-Duddle Bar“, hier sind für alle Everest Bezwinger Getränke und Speisen frei. Hillary, Messner und die anderen berühmten Everest Bergsteiger waren hier bereits zu Gast. Es ist üblich sich auf einem Yeti-Fußabdruck aus Karton zu verewigen und diesen an die Decke zu nageln. Gesagt getan, und nicht nur das, Kathmandu hat auch ein Nachtleben, wie wir jetzt wissen.
Namaste - Auf Wiedersehen.

 


Infoblock

Beste Reisezeit: September bis Jänner
Rundreise: Nepal ist sehr gut kombinierbar mit Tibet, Bhutan und Nordindien. Wir arbeiten mit einer lokalen Partneragentur die auf Kleingruppen ab 2 Personen und die Gestaltung eines individuellen Reiseprogramms spezialisiert ist.
Special: Geführte Motorradtour auf neuen Royal Enfields

Highlights der Reise


 Kontaktperson bei CORSO Reisen:
 Regina Vierlinger



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