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Hamburg

Ein Reisebericht von Heinz Tschannett,
Geschäftsführer von CORSO Reisen.

Oft hört man den Ausspruch:" die kühlen Nordländer" oder die "trockenen Hanseaten". Mag sein, dass das da oder dort zutrifft. Ich bin von der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der HamburgerInnen begeistert. Die Stadt hat mich aufs Neue beeindruckt.

Dieses Mal habe ich mir 5 volle Tage gegönnt. Das wurde möglich, weil ich ab Wien hin und zurück mit dem Nachtschnellzug gefahren bin. Die Kosten im Doppelabteil und mit einer ÖBB Vorteilskarte haben ungefähr dem relevanten Flugpreis entsprochen. Jedes Mal in Hamburg kann ich mich dem Wasser nicht entziehen.

Die Äußere und Innere Alster mit den Erholungsgebieten, Parks und luxuriösen Wohnanlagen und Villen stimmen mich bei einem Spaziergang auf die Stadt ein. Die mächtige Elbe mit dem riesigen Container Hafen, ein Hotspot maritimer Spitzen-
technologie. Dem Besuch der wieder erschlossene Elbeinsel Wilhelmsburg im Rahmen einer großzügigen Stadtentwicklung habe ich einen ganzen Tag gewidmet. Wohnen, Freizeit, Sport sind in eine beeindruckende Architektur gefasst. Veranstaltungen wie z.B. die grandiose Gartenschau „In 80 Gärten um die Welt“, und die wegweisende Architektur Show „Internationale Bau Ausstellung" mit dem populären „Wälderhaus“ sind dort an zu treffen. Die dritte Wasserwelt im Bunde ist das Kanalsystem – die „Fleete“ das die Stadt mit seinen Qualitäten und Eigenheiten wie ein Netz zusammenhält. Hamburg hat mehr Brücken als Venedig, Amsterdam und London zusammen.

Meine Highlights dieses Aufenthalts waren:
Die Hafenrundfahrt von Maritime Circle Line, Landungsbrücken, Platform 10 (am hintersten Ende). Vorteil: ähnlich wie bei Hopp on, Hopp off Rundfahrten, kann man bei den verschiedenen Stationen ein- und wieder aussteigen. Sind auch die billigsten. Alster Kreuzfahrt ab Jungfernsteig.Idyllisch, gute Führer und sehr erholsam. Ein dezenter Einblick in den Reichtum der Menschen dieser Stadt.

Die HafenCity und Speicherstadt:
Ein großartiges Erlebnis ist der historische und gewaltige Lagerhauskomplex der Speicherstadt. In Ziegelbau zieht sich das ehemalige Herz der Hansestadt geradlinig auf beiden Seiten des Entladungskanales dahin. Wo früher die wertvollen Waren aus aller Welt gespeichert wurden, präsentieren sich heute Museen, viele Restaurants und originelle Cafés. Daneben, atemberaubend, die im Bau befindliche Elbphilharmonie, Hamburgs neues, „gläserne“ Konzerthaus, urgewaltig. Die alten Landungsbrücken haben ein besonderes Flair, hektisch, unruhig, bunt und international. Heute starten hier die Hafenrundfahrten. Die Museumsschiffe Rickmer Rickmers und der legendäre Frachter „Cap San Diego“ sind von hier bereits in Sichtweite. Am westlichen Rand der St. Pauli Landungsbrücken befindet sich der im Jahre 1911 eröffnete Elbtunnel. Von außen deutet nur ein Gebäude mit grüner Kuppel auf die beiden denkmalgeschützten Röhren hin. Ein Spaziergang durch den für Fußgänger und Radfahrer geöffneten alten Tunnel, der die Landungsbrücken und den Hafen Steinwerder verbindet lohnt sich auf jeden Fall. Besonders schön ist der Blick auf Hamburg von der Aussichtsterrasse auf der anderen Seite.

Hamburg ist auch eine Metropole im Grünen. Der Jenischpark – hinter den Säulen des Eingangs wachsen majestätisch die Bäume in den Himmel. Alles scheint wie zufällig entstanden zu sein und ist doch sorgsam gestaltet und arrangiertund verkörpert englische Gartenkunst vom Feinsten. Der Alsterpark ist eine riesige, natürliche Promenade entlang des Flusses. Walker, Jogger und Biker genießen hier die Ruhe und die Stimmung der Natur. Dann gibt es noch den lebendigen Stadtpark mit dem riesigen Planetarium, den Hirschpark mit einer mächtigen, vierreihigen Lindenallee und den Japansichen Garten mit einem guten Kaffeehaus im Zentrum.

Ein besonderes Erlebnis ist der Ohlsdorfer Friedhof, ein Erholungspark und letzte Ruhestätte, der größte Friedhof Europas. St. Michaelis – Hamburgs Wahrzeichen Das Wahrzeichen der Hansestadt ist die Hauptkirche St. Michaelis. Das Kirchenschiff samt dreier Orgeln sowie der Gewölbekeller beeindrucken. Vom Kirchenturm genießt man eine tolle Aussicht auf die Stadt. Eine Radtour nach Hamburg-Blankenese ist einfach umwerfend. Das Treppenviertel im Zentrum der sehr schicken Wohngegend ist ein charmantes Winkelwerk von kleinen Gassen. Wenn man öffentlich mit einem Schnellbus hinausfährt, kann man auf einem der Elberestaurants, die auf einem Pontons fixiert sind gut und nicht zu teuer Abendessen. In der sich in die Elbe versinkenden Sonne habe ich einen Seehund gesehen – was für eine Überraschung!

Einige sehenswerte Museen sind: BallinStadt - Auswanderermuseum - Hamburg - Für etwa fünf Millionen europäische Emigranten war zwischen 1850 und 1939 Hamburg das "Tor zur Welt". Über den Hamburger Hafen verließen sie ihre Heimat um in der "Neuen Welt" ihr Glück zu suchen. Das Miniatur Wunderland Hamburg in der Speicherstadt ist ein einziger Superlativ. Über eine Million Besucher sahen die beliebte Ausstellung bereits. Das Internationale Maritime Museum, ebenfalls in der Speicherstadt untergebracht ist das Museum für Schifffahrt. Empfehlenswert sind Deichtorhallen Hamburg - Diese sind eines der größten Ausstellungshäuser für zeitgenössische Kunst in Europa. Sie verfügen über drei Standorte! Das Literaturhaus Café am Alstercorso, Schwanenwik 38 ist ein Erlebnis am Sonntagvormittag. Mit seiner Mischung aus Geist und Gastronomie und klassizistischem Ambiente zieht er viele Intellektuelle zum Schmökernund Genießen an. Das Orgelspiel hat in Hamburg einen hohen Stellenwert. Ich hatte das Glück in St. Michaelis rein zufällig eine Probe zum Orgel- und Chorkonzert von Telemanns „Donner-Ode“ zu erleben. Kirchenmusik ist in Hamburgs Gotteshäusern regelmäßig und meist kostenlos zu hören. Der Fischmarkt Hamburg hat viel von seinem Glanz verloren. Der Verkauf von Fisch ist schon ein Nebengewerbe. Waren der unterschiedlichsten Art locken aber immer noch jeden Sonntag tausende Besucher an. Ein absoluter Tipp ist der Besuch der Fisch Auktionshalle am Sonntagvormittag – je früher desto besser. Schon ab 5 Uhr morgens frühstücken dort die Nachtschwärmer die noch nicht ins Bett gefunden haben.
Bis 11:00 Uhr kann man gemütlich auf der Balustrade brunchen.

Das Nachtleben in Hamburg ist legendär. Besonders gut hat mir das Schanzenviertel gefallen. Das ist Hamburgs angesagtes Szeneviertel und versprüht mit Restaurants aus allen Herrenländern und einer rockenden Partymeile einen ganz eigenen Charme. Einen Steinwurf entfernt ist die Reeperbahn. Natürlich trifft man dort auch auf das Rotlichtmilieu. Daneben und dazwischen haben sich gute Restaurants, Casinos und Theater mit großen Musicals angesiedelt. Die schönsten Plätze liegen am Wasser. Die Sandstrände von Övelgönne wo die Hamburger die Abendsonne genießen, sowie das Café Engel an der Elbe beim Anleger Teufelsbrück. Ich habe es mit einem Tretboot versucht und mich auf der Alster unter die Segelboote der wasserbegeisterten Hanseaten gemischt und die wunderbare Sicht auf die Skyline von Hamburg genossen -einfach großartig!


Highlights der Reise


 Kontaktperson bei CORSO Reisen:
 Heinz Tschannett



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