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Dubrovnik

Theresa Wendt für Sie unterwegs!
Reiseimpressionen der CORSO-Geschäftsführerin.

 

Tag 1 – Anreise
Von Wien aus geht es am späten Nachmittag mit Airberlin Richtung südlichsten Zipfel Kroatiens. Die Aussicht auf das Umland von Dubrovnik während des Landeanflugs bei Dämmerung lässt jegliche Flugangst vergessen – fast jedenfalls...

Der Flughafen von Dubrovnik ist sehr überschaubar. Das Positive dabei ist, dass auf jeden Flieger der landet, ein Zubringerbus nach Dubrovnik wartet. Wer noch Kroatische Kronen zu Hause hat und das in ausreichender Menge (rund 250-300 werden gebraucht) ist klar im Vorteil. So entgeht man der Schlange vor dem Bankomaten und fährt gemütlich mit dem Taxi der Steilküste entlang in die wunderschöne, herzige und zugleich melancholisch anrührende Stadt Dubrovnik.

Der Check-in im Hotel Excelsior verläuft sehr förmlich, dafür aber rasch. Bei Bezug des geschmackvoll eingerichteten Zimmers machte sich Enttäuschung bei mir breit, habe ich doch vor Anreise um ein Upgrade für Reisebüromitarbeiter gebeten. Stattdessen halbseitiger Meerblick auf Betonmauer, aber auch nur bei starkem Verrenken des Kopfes nach links. An diesem Wochenende wurde im Hotel Hochzeit gefeiert und eine Konferenz abgehalten - offenbar voll belegt, was angenehmerweise überhaupt nicht spürbar war. Zusammenfassend ist das Hotel sehr gepflegt und ideal als Ausgangslage für die Besichtigung von Dubrovnik (5 Gehminuten zum Stadttor). Das Frühstück ist sehr fein, interkontinental halt, mit reichlich Auswahl. Absolut Top ist die Frühstücksterrasse mit Blick auf das Meer und den Hafen. Auch gibt es eine kleine Liegeterrasse mit Zugang zum Meer, Indoorpool und einen Spa-Bereich. Kurz – es fehlt an nichts, außer einer Nuance an Herzlichkeit!

Tag 2 – Altstadt von Dubrovnik

Nach dem Frühstück auf der Terrasse, erfreulicherweise ohne Wartezeit auf einen der begehrten Plätze ganz vorne an der  Brüstung, geht es endlich ab in die Altstadt von Dubrovnik. Schon das Entrée über die Fallbrücke durch das Pile-Tor versprüht den Zauber längst vergangener Zeiten und ab dann begleitet uns der Stein von Dubrovnik bei unseren Besichtigungen - der weiße Marmor.

Ein paar Meter weiter steht man schon mitten im Geschehen des nächsten Höhepunktes der Stadt: der Stradun, auch Placa genannt. Dubrovniks beliebteste Flaniermeile wurde nach einem schweren Erdbeben 1667 nach den ursprünglichen Plänen wieder aufgebaut und führt zwischen den beiden Stadttoren Pile im Westen und Ploce im Osten entlang. Modegeschäfte reihen sich an Bankfilialen, an Souvenirläden, und wenn die Füße schmerzen, dann ist das nächste Café nicht weit.

Links hinter Stadttor und dem großen Onofrio-Brunnen, fertiggestellt 1444 und benannt nach seinem italienischen Baumeister Onofrio della Cava, ist einer von zwei Zugängen auf die Stadtmauer. Es geht viele Steinstufen hinauf bis auf 25 Meter Höhe, dann kann die Zwei-Kilometer-Wanderung rund um die Altstadt beginnen. Die Aussicht über das Stadtensemble mit seinem Architektur-Mix aus italienischer Renaissance und Einsprengseln des Barock ist herrlich, über manche Gassen sind Wäscheleinen gehängt, wo bunte Hosen und Röcke trocknen. Inmitten der engen Straßen auf Dachterrassenebene finden sich ein riesiger Sportplatz und Gemüsegärten – charmant & etwas skurril! Und wem das Wasser ausgegangen ist, auch kein Problem, es gibt Getränkestationen am Weg. Ein Blick über die Dächer lässt aber auch Spuren des Unabhängigkeitskrieges sichtbar werden. Alte und neue Dachziegel liefern ein schönes Farbenspiel an terra cotta Farbtönen. Der Rundgang auf der Festungsmauer ist also sehr zu empfehlen und für Menschen die so wie ich an Höhenangst leiden ein ganz spezieller Kick!

Zum Mittagessen laden die unzähligen Restaurants ein, wobei aufgrund der zahlreichen Touristen der Kreuzfahrtschiffe der Hafen zur Mittagszeit eher zu meiden ist. Im engen Gassenspiel dahinter finden sich oftmals kleine aber sehr feine Restaurants.

Zum Sundowner geht es in die „Buža“-Bar, um bei Musik aus den 60er- und 70er-Jahren die Aussicht auf das Meer zu genießen. Die „Buža II“ ist etwas schlichter, es werden ausschließlich Getränke in kleinen Flaschen angeboten, sodass der Betreiber ohne Gläser und Plastikbecher auskommt.

Wegen des Essens kommt man allerdings nicht her (es gibt nur zwei Sandwichsorten), und auch das Getränkeangebot ist kaum größer. Man kommt wegen ihrer Lage. Sie ist auf einen Felsvorsprung an der südlichsten Seite der Stadt außerhalb der Mauer gebaut. Wie man sie findet? Immer den Schildern "Cold Drinks" entlang der Stadtmauer folgen, dann entdeckt man irgendwann die kleine Holztür in der Steinwand. Wer dort hindurchgeht, hat zuerst nur Augen für die Aussicht: das türkisblaue Wasser der Adria, die Insel Lokrum vis-à-vis, vorbeifahrende Segelschiffe, Kreuzfahrtriesen und Motorboote. Nach einem ergreifenden Moment heißt es einen Platz zu finden und diese fantastische Stimmung aufzusaugen. Dann ist auch wieder Zeit sich mit der Sitznachbarin Kate aus den USA über aktuelle Weltgeschehnisse auszutauschen. Ein „all the best for you“ beschließt den Besuch der Buža Bar und wir lassen uns wieder durch die Gassen treiben, dem Geruch nach gebratenem Fisch folgend, bis wir ein gemütliches Lokal zum Abendessen finden.

Eine Möglichkeit den Abend ausklingen zu lassen ist bei Life Jazz Musik im Café Troubadour, romantisch neben der Kathedrale gelegen. Aber Achtung! Nur Getränke von der Karte bestellen, die Preise empfohlener Weine lassen das an sich schon stolze Preisniveau von Dubrovnik erblassen.

Tag 3 – Bootstour & Shopping

Wieder ohne Anstehen zu müssen, frühstücken wir auf der Terrasse des Hotels. Immer mit dabei der Reiseführer Reise Know-How City|Trip Dubrovnik – informativ & gebrauchsfreundlich!

Heute werden wir jedem Touristen-Klischee gerecht und machen eine kleine Tour auf einem Boot mit Glasboden rund um die Insel Lokrum. Viel zu sehen gibt es bei dieser Fahrt nicht. Wozu es den Glasboden gibt, hat sich mir während der Fahrt nicht wirklich erschlossen, außer dass die Farbe des Meeres durch Glas offenbar intensiver wirkt… so genieße ich einfach die Meeresbrise die mir mein Haar zerzaust und amüsiere mich über zwei junge Japanerinnen die wild vor ihren Handys posieren, um Selfies mit Kussmund einmal um die Cyber Welt zu schicken ;)

Ausflugsmöglichkeiten gibt es viele. Die kleineren Touren finden stündlich statt, sind also auch spontan möglich. Für die größeren Touren die einen halben Tag oder mehr in Anspruch nehmen, empfehlen wir die Erkundigungen dafür, insbesondere Ablegezeit, schon am Vortag einzuholen – sonst könnte es stressig werden. Anbieter gibt es mehr als genug wie die zahlreichen Stände am Hafen belegen. Die Anstrengung Preisvergleiche vorzunehmen – unnötig.

Ein besonderer Höhepunkt war das Mittagessen bei Lady Pi Pi. Viele, viele Stufen sind es bis hinauf zu dem Restaurant mit winziger aber sehr heimeliger Dachterrasse. Nach 15 minütiger Wartezeit vor dem Gartenzaun eröffnet sich wiederum ein fantastischer Blick über die Dächer von Dubrovnik! Den Tisch teilen wir uns diesmal mit einem jungen britischen Pärchen. Das Essen war eher durchschnittlich – doch in dieser Atmosphäre ist das eher Nebensache.

Den Nachmittag verbringe ich dann noch mit Shopping. Über die Stadt verteilt gibt es immer wieder Stände die vor allem Schmuck anbieten. Über die „spanische Treppe“ geht es zur Jesuitenkirche und dort habe ich dann auch sehr hübschen, schön verarbeiteten Schmuck gefunden. Der Stein von Dubrovnik hat es mir angetan und so reist am nächsten Tag eine wunderhübsche Kette mit einem weißen Marmor Anhänger mit mir zurück nach Wien.


Highlights der Reise

Blick vom Pile-Tor auf den Hafen
Gasslwerk von Dubrovnik
Spuren des Unabhängigkeitskrieges
Sun-downer in der Felsenbar BUZA
Top-Gastronomie in der Altstadt
Blick auf das Hotel Excelsior vom Meer aus
Sehenswürdigkeiten Panorama Boots Tour
we do like the Japanese do :)
Warteschlange vor dem Restaurant Lady Pi Pi
Ausblick der Dachterrasse des Restaurantes Lady Pi Pi
Rundweg auf der Stadtmauer
Gasslwerk von Dubrovnik

 Kontaktperson bei CORSO Reisen:
 Regina Vierlinger



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